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Großrückerswalde

Jagdschloss Grillenburg, Tharandt OT Hartha

Jagdschloss Grillenburg 

Hauptstraße 7
in 01737 Tharandt OT Hartha

Rubrik: Burg - Schloss

 
 

Kontaktmöglichkeiten

Homepage
Homepage: http://www.saechsische-landesstiftung.de/de/Faszin


Telefon: 035202 / 2027
Fax: 035202 / 37617

Beschreibung

Das Jagdschloss Grillenburg befindet sich im Tharandter Wald. Es liegt im gleichnamigen Ortsteil der Stadt Tharandt im Weißeritzkreis, Sachsen.
Geschichte
Die Ursprünge der auf der sogenannten Grillenburger Lichtung erbauten Jagdhausanlage an der Silberstraße zwischen Dresden und Freiberg reichen bis in das 12. Jahrhundert zurück.

Mitte des 16. Jahrhunderts wurde auf Befehl des Kurfürsten August von Sachsen unter Leitung von Hans von Dehn-Rothfelser eine kurfürstliche Jagdanlage errichtet, die neben der Jagd v.a. zur Entspannung des Kurfürsten diente. Die aus „Fürstenhaus“, „Jagdhaus“, „Schösserei“ und einem Gesindewohnhaus mit Stallungen bestehende Anlage stellte man zwischen 1554 und 1558 fertig. Sie war ursprünglich von vier Teichen umgeben und über drei Tore und eine Holzbrücke erreichbar. 1568 wurde Grillenburg der Verwaltungssitz des Amtes und der Justiz von Grillenburg-Tharandt, das bislang in Tharandt befindliche Amt wurde hierher verlegt und in Amt Grillenburg umbenannt. Kurfürst August der Starke ließ während seiner Regentschaft die Jägerei in ein kleines Jagdschloss umbauen.

Von den Gebäuden blieb infolge von Kriegseinwirkungen, Bränden und Abrissarbeiten nur die Schösserei erhalten. Das Fürstenhaus wurde bereits 1828 abgebrochen. Ein Jahr zuvor wurde der Amtssitz zurück nach Tharandt verlegt. Die heutige Biedermeierfassade der Anlage geht überwiegend auf eine Rekonstruktion im Jahre 1855 zurück, als die Schössererei wieder zum königlichen Jagdschloss umgebaut wurde. Die Schösserei ist über eine über den Gondelteich führende Sandsteinbrücke erreichbar, welche 1730 von Matthäus Daniel Pöppelmann erbaut wurde. Im Umfeld des Jagd- und Verwaltungssitzes siedelten sich nach 1780 einige Häusler an, deren Behausungen später die Gemeinde Grillenburg bildeten.

Auf einer Anhöhe hinter dem Jagdhaus hat sich nach 1933 der sächsische Gauleiter Martin Mutschmann ein neues Jagdschloss errichten lassen. In der DDR wurde dieses als Erholungsheim genutzt.

Heute befindet sich im Schloss ein Jagd- und Naturkundemuseum Museum („Museum des Waldes im Jagdschloss Grillenburg“) der Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt.


Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 10 bis 17 Uhr

Preise

Erwachsene 2,- EUR; Ermäßigt: 1,50 EUR; Familienkarte: 5,-EUR

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